Bulgariens Top-Skiresort im Herzen des Pirin

 

Wenn ein Bulgare den Namen der Stadt Bansko hört, geht ihm sofort ein Licht auf, schließlich liegt hier das bekannteste und am meisten gelobte Skigebiet des ganzen Landes. Für die meisten Deutschen hingegen handelt es sich um einen weißen Fleck auf der Wintersport-Landkarte, zumal diese sich für viele ohnehin ausschließlich auf die Alpen konzentriert. Völlig zu Unrecht, wie sich zeigt, wenn man zum ersten Mal nach Bansko kommt: Insgesamt 70 Pistenkilometer erstrecken sich auf Höhen zwischen 1100 und 2500 Metern – befahrbar sind diese zwischen Mitte Dezember und Mitte Mai, wenn an der bulgarischen Schwarzmeerküste schon die Saison für den Sommerurlaub beginnt.  

Snowboarder herzlich willkommen

Die Landschaft rund um Bansko wird von den hoch empor ragenden Gipfeln des Pirin Gebirges geprägt, allen voran jener des Bergs Wichren. Zu den Skigebieten gelangt man direkt von Bansko aus mit der Gondelbahn in einer etwa 25-minütigen Fahrt. Hat man Tschalin Valog oder Schiligarnika erst einmal erreicht, steht dem Skivergnügen endlich nichts mehr im Wege. Auch die Snowboarder haben Bansko mittlerweile für sich entdeckt, bietet der Ort doch hervorragende Voraussetzungen für kühne Sprünge und wilde Abfahrten, Außerdem finden in der Halfpipe regelmäßig Wettbewerbe statt. Für Kinder und Anfänger bieten die ortsansässigen Skischulen altersgerechte Kurse in verschiedenen Schwierigkeitsgraden an. Wer in Bansko oder dem nahe gelegenen Raslog seinen Winterurlaub verbringt, darf sich außer auf hervorragende Pistenverhältnisse auch auf eine vielseitige Gastronomie und ein durchaus Après-Ski-taugliches Nachtleben freuen. Banzko ist von einer malerischen Architektur aus der Zeit der Bulgarischen Wiedergeburt geprägt – wer auch andere in der Region befindliche Orte besuchen möchte, erreicht vom örtlichen Bahnhof aus mit dem Zug bequem das sehenswerte Dorf Dobrinischte und die Rhodopen.

Foto © Nacho Castejón Martínez / flickr.com